Die Zirbe – die Königin des Wohlbefindens


Die Zirbe, auch Arve genannt. ist ein langsam wachsender Baum. Ihr Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Zirbel (sich drehen) ab. Vermutlich ist damit die «gedrehte» Art der Zapfenschuppen gemeint. Zirben sind extrem widerstandsfähig und können bis zu 1.000 Jahre alt werden! In der Karneralm sind Zirben weit verbreitet. Vor unserer Zirbelhütte steht eine kleine Zirbengruppe, welche der Hütte auch ihren Namen gegeben hat.


Wusstest Du, dass die Früchte, die Zirbennüsse, vom Tannenhäher aus den Zapfen gehackt und  gesammelt werden? Ein einziger Vogel kann mehrere zehntausend Nüsse in zahlreichen Verstecken als Wintervorrat anlegen. Mit etwas Glück kannst Du den Tannehäher selbst beobachten. Im Winter kommt er auch regelmäßig an unsere Futterstelle.  

Schon unsere Großeltern wussten über die beruhigende Wirkung von Zirbenholz Bescheid. So wurden hitzige Debatten in Zirbenstuben ausgetragen und Kleinkinder, die in Wiegen aus Zirbenholz gelegt wurden, schrien weniger oft.