Bergdorf Karneralm
Das kleine Bergdorf Karneralm mit ca. 30 Ferienhäusern, einem Gasthaus und einem Almbauern liegt im Dreiländereck von Salzburg, Steiermark und Kärnten, eingebettet in den Lungauer Nockbergen auf 1900m Seehöhe.
In den 40ziger Jahren als erstes Skigebiet im Bundesland Salzburg berühmt geworden, ist die Karneralm heute, nachdem alle Skilifte abgebaut wurden, wieder ein Ort an dem Sie wirklich noch Ruhe und Entspannung finden.
Im Sommer bietet sich die Karneralm als wunderschönes Wander- und Naturparadies für die ganze Familie an. Erleben Sie eine unbeschreibliche Tier- und Pflanzenwelt. Wenige Kilometer südlich grenzt der Nationalpark Nockberge an die Karneralm. Eines können wir Ihnen versichern: Die Natur macht vor Landesgrenzen nicht Halt!
Aufgrund der Höhenlage hat ein Urlaub in der Karneralm vielfältige positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit. Dies wird durch zahlreiche wissenschaftliche Studien eindrucksvoll bestätigt.
Die Karneralm - ein Ort mit Tradition
Die Geschichte des Skisports in der Karneralm geht auf das Jahr 1908 zurück. Margit Gräfin Szápáry und der damalige Sprengelarzt Dr. Max Lainer hatten den Skipionier und Erfinder der Einstock-Telemarktechnik, Prof. Zdarsky, als Instruktor nach Ramingstein eingeladen. Die Lungauer Nockberge wurden als Tourengebiet entdeckt.
Anfangs boten nur die Karner- und Reiterhütte den Skibegeisterten ein bescheidenes aber begehrtes Quartier. Im Jahr 1933 eröffnete der Besitzer der Karneralm, Balthasar Bogensberger, den Alpengasthof Karneralm.
Der älteste Sohn von Dr. Max Lainer, Max Falko Lainer, machte 1932 auf dem Arlberg die staatliche Skilehrerprüfung und gründete mit Ollo Funke aus Tamsweg die 1. Alpine Skischule Lungau. Verteilt auf die Stützpunkte Karneralm, Schilcheralm, Bundschuh, Prebersee und Katschberg wurden Interessierte in der Kunst des Skifahrens unterrichtet.
Der Tourenskilauf und romantische Hüttenabende beherrschten damals die ganze Region.
SCHIPARADIES KARNERALM
Der zweite Weltkrieg brachte tiefe Einschnitte in den Lungau. Im Jahre 1949 fanden sich unter den glücklichen Heimkehrern wieder einige Idealisten und gründeten den Sportklub Ramingstein. In beispielhafter Gemeinschaftsarbeit wurde der Lift zum Huberbauern hinauf gebaut. Dies war nach dem Plattenkarlift auf dem Obertauern die zweite Anlage im Lungau.
Der Skilauf nahm einen stetigen Aufschwung. 1963 wurde ein weiterer Lift gebaut, der Alpengasthof ausgebaut und eine Reihe privater Ferienwohnungen errichtet. 1971 folgte der Königstuhllift. In dieser Zeit erlebte das Schiparadies Karneralm seine Glanzzeit.
Trotz weiterer Investitionen konnte sich der Skibetrieb in der Karneralm gegenüber der übermächtigen Konkurrenz in der Region langfristig nicht durchsetzen. So war die Skisaison 2004/2005 die letzte Gelegenheit, das Familienskigebiet Karneralm/Schönfeld zu genießen. Schmerzlich war auch die Schließung des Karneralmgasthofs.
Im Sommer 2010 wurden die restlichen Liftmasten abgebaut und ausgeflogen. Die letzten Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme des Liftbetriebes sind damit geplatzt.
Die stille Zukunft - Natur pur für Individualisten
Nun ist es still geworden in der Karneralm. Geblieben aber ist der Naturschnee und die faszinierende Naturlandschaft, welche schon die Skipioniere von einst begeistert hat. Im Sommer beeindruckt die Karneralm von jeher mit der einzigartige Flora und Fauna der Lungauer Nockberge, dem Rauschen des Karneralmbaches und dem Glockengeläut des Almviehs .
Hinzugekommen ist die neu ausgebaute und sanft ansteigende Karneralmstraße, welche Sie sicher und stressfrei auf die Alm gelangen lässt. Im Winter ist die Straße geräumt. Urlaubsgenuss von Anfang an.




